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Athair

98, Männlich

Beiträge: 445

Re: Die selben Diskussionen scheitern auf die selbe Weise

von Athair am 03.12.2013 00:42

Ich persönlich kann es leider ganz schlecht ertragen, wenn irgendwer jemand anderem (schlimmsten Falls mir) vorschreiben will, wie dieser zu spielen habe. Was soll das? Es kann den Leuten doch egal sein wie andere spielen, so lange es denen Spaß macht. Muss man sich durch sowas bedroht fühlen?
Muss man nicht. Durch das, was du zuerst schriebst, aber genauso wenig.

Wenn dir z.B. jemand vorschreiben will, dass du gefälligst ergebnisoffen und ohne Railroading zu spielen hast, dann kann da auch einfach auch eine Erfahrung des Schreibers dahinter stecken. In dem Fall, dass Railroading und nicht ergebnisoffenes Spiel den Spielrunden des Schreibers (massiv?) geschadet haben - bis hin zum Beinahe-Aufgeben des Hobbys. Ob die dann vorgenommene Generalisierung des Erlebnisses rechtens ist, oder nicht, steht erstmal auf einem anderen Blatt.

Kurz: Vorschreiben-Wollen kann auch eine Warnung sein. 



Ansonsten kann ich weitgehend den Vorschreibern zustimmen.
Und: Zu einer anständigen Diskussion gehört ein Austausch-Wille. Das setzt mMn die grundlegende Akzeptanz der Meinung des Gegenübers (etwas das z.B. auch Organisationen wie die AntiFa nicht verstehen) und den noch grundlegendere Respekt gegenüber dem Anderen voraus. Das heißt noch lange nicht, dass man die Meinung des anderen gut heißt/heißen muss.

Und schließlich muss ein Streitgespräch auch genau das sein dürfen. Inklusive Zum-Ausdruck-Bringen vorhandener Emotionen. (Für das es natürlich Regel und Grenzen gibt - siehe "Voraussetzungen".) 

Alternativtext

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Athair

98, Männlich

Beiträge: 445

Re: Kender/Schelme/Malkavianer nerven!

von Athair am 03.12.2013 00:17

1. Roland hat schon ein paar recht gute Beiträge zu dem Thema geschrieben.



2. Ich möchte noch kurz auf die Spieler eingehen, die von Professionen/Klassen/Klans wie Malkavianer, Trollslayer, Assassine, Schelm, ... angezogen werden. Das Ganze beruht auf Erfahrungen mit Mitspielern und Selbstbetrachtungen.

In der Regel ist der primäre Wunsch dieser Spieler, dass Rollenspiel bestimmte Erwartungen erfüllt werden, die RSP-Texte wecken. Die Texte:

"Wollten Sie schon immer ein Schwätzchen mit dem feuerspeienden Drachen halten, statt gegen ihn zu kämpfen? Wollten Sie schon immer als Ork verkleidet ins feindliche Lager schleichen, statt mit der Tür ins Haus zu fallen? Probieren Sie es aus! Ihre Ideen können zu ungewöhnlichen Erfolgen führen oder spektakulär scheitern." (D&D 4 Spielerhandbuch S.6)

"Players will find all the depth they need to create amazing heroes with epic powers - and tragic flaws. [...] For you players, just know, that you can make whatever kind of charcter you want - from a ruthless pirate to a wanderer much like the solemn stranger himself."
(The Savage Worlds of Solomon Kane, S.VII)

"Ultimately, the life of a character is in the player's hands, for the player decides what the character decides what the characters says and does. The player decides what risks to accept or to decline. Everything you do when you play your character has an effect on the world." (Vampire - The Masquerade 1st, S.20)

Es ist die Erwartung, dass die Motive, Wünsche, Entscheidungungen und Handlungen des EIGENEN SC ohne wenn und aber den Fortgang des Abenteuers bestimmen. Den Hinweis auf die Gruppe fassen diese Spieler als modus operandi - als formalen Gesichtpunkt, wie Rollenspiel funktioniert - auf.

Dass es vornehmlich um Gruppenkonsens und -entscheidungen gehen könnte, wird schlicht und einfach übersehen. Und genau deswegen werden auch Charaktere, die allein agieren können, die niemanden sonst brauchen (höchstens vielleicht als Unterstützer), bevorzugt gewählt.

Der Klassiker:
  • Assassine, lonesome Gunslinger (und D&D-3-Druide?). 
Rollen, die gern auf Helfer und/oder Publikum zurückgreifen:
  • Schelm, Phex-Geweiter, Trollslayer - vermutlich auch der Malkavianer.


Grundlegend falsch gelaufen ist: Die Vermittlung, dass es um die Abenteuer, Motive der ALLER SC geht. Dass ein gruppendynamischer Prozess zum tragen kommen muss, ...

Die Crux: Wenn Spieler die obigen Zitate falsch verstehen entwickeln sie nicht nur ein "Start-Konzept" für ihren SC, sondern haben i.d.R. auch eine Vorstellung von den Handlungsmechanismen und der "Heldensaga" ihres SC.

Hilfreiche mechanische Workarounds: Spotlightregelungen, komplett zufällige Charaktergenerierung.

Mechanische Lösungen: Vergabe von Erzählrechten, Aufhebung des Eigentums der Spieler über ihre SC.
(Wenn die Hoheit des SL über die Spielwelt aufgelöst wird hilft das wiederum, dass der SL nicht die Geschichte der Spielwelt erzählen will/kann. Solls ja auch geben. )  Addendum: Zur zweit genannten mechanischen Lösung gehört auch das auslösen/würfeln lassen für negative Eigenschaften/Nachteile.


... sorry für den langen Text.

Alternativtext

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2013 00:46.

Lameth

50, Männlich

Beiträge: 935

Clan der Vampire

von Lameth am 03.12.2013 00:08

In den 90gern gab es eine TV Serie, die auf VtM basierte:



Wikipädia Artikel

Ich fand die Serie viel besser als das was heutzutage an Vampirkram läuft. Man kann sich immer noch ein paar Anregungen holen.

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Zarathustra
Gelöschter Benutzer

Re: Nerd = Rollenspiel vs Nerd = Außenseiter

von Zarathustra am 03.12.2013 00:02

Wir müssen die Trolle aber gut füttern, sonst kommen sie nicht durch den Winter ^^

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Dioxin

40, Männlich

Beiträge: 132

Re: Nerd = Rollenspiel vs Nerd = Außenseiter

von Dioxin am 02.12.2013 23:52

@Zarathustra
So sehr ich dir auch zustimme: Ich glaube jemanden der einfach nur über TBBT pöbeln wollte erreichst du nicht mehr.
Denn wenn man jemandem schon den Humor abspricht heißt das meistens auch das jede andere Meinungsäußerung oder Kommonikationsart negativ ausgelegt wird.

aka Blumenhasser

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2013 03:31.

Tommy

38, Männlich

Beiträge: 24

Re: Drachenväter. Die Geschichte des Rollenspiels.

von Tommy am 02.12.2013 23:11

15.000 Euro.

Das nächste Streatchgoal liegt bei 17.000 Euro und wenn das erreicht wird werden die Seitenzahlen aufgestockt, von 320 auf 360 Seiten.
Diese zusätzlichen Seiten würden bedeuten das es mehr Bilder ins Buch schaffen, z.B. von den Covern alter Rollenspielbücher oder durch tatkräftige Unterstützung Fotos die vermutlich noch nie in so einem Buch gezeigt worden sind.

Es sind immer noch 8 Plätze frei für die Super-Unterstützer.

Bisher erreichte Ziele:
- Fadenheftung
- partieller UV-Lack auf dem Cover
- Lesebändchen
- Blindprägung

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Zarathustra
Gelöschter Benutzer

Re: Abgefuckt - der Dreckslaune thread

von Zarathustra am 02.12.2013 22:51

Beneidenswert! Ich erwarb für meine Großmutter zu dreisten 5€ feilgebotene 200g Mandeln... Jetzt weiß ich, dass sie keine mag ^^ 

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Meister_Bini

35, Weiblich

Beiträge: 205

Re: Abgefuckt - der Dreckslaune thread

von Meister_Bini am 02.12.2013 22:40

@lameth: genau das wollte ich auch sagen. durch irgendeine glückliche fügung wurde ich die letzten 4 jahre nicht mehr dazu genötigt, auf einen solchen wihnachtsmarkt zu gehen.
ich merke grade wie schön mein leben doch ist

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Lameth

50, Männlich

Beiträge: 935

Re: Abgefuckt - der Dreckslaune thread

von Lameth am 02.12.2013 22:37

Ich fühle mit dir^^

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Giuno

36, Männlich

Beiträge: 52

Re: [Vampire:TM] Berlin Chronikels: Des Wolfes Blut!

von Giuno am 02.12.2013 22:34

Ja naja, ich lass mich überraschen ^^ so wie sich das anhört entscheiden ja nicht wir was wir spielen bin mit allem zufrieden ^^ aber nen Gangrel wär schon cool. So animalisch... wie ich Ó.ó ^^

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