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Zarathustra
Gelöschter Benutzer
Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*
von Zarathustra am 22.10.2013 23:44Ich werde mir noch intensive Gedanken machen, ob man diese Sterblichen abkoppelt (siehe WoD), oder ob man sie mit Sondervorzügen ausstattet um sie aufzuwerten.
Ich mache erstmal mit den Magiern weiter. Die sind zwar etwas komplexer, aber historisch wichtig, da für die Existenz der anderen im wesentlichen mit verantwortlich.
Magier:
Magier können wie schon erklärt die Energien des Imateriums anzapfen, umwandeln und lenken. Dazu müssen sie diese jedoch durch sich hindurchfließen lassen. Was ist nun also möglich? Jeder Magier ist in der Lage Energie herbeizurufen um sie in ganz klassischen Energieformen zu nutzen, wie wir sie kennen. Also im Wesentlichen als Licht, Bewegung oder Wärme. Dabei sind keine Grenzen gesetzt! Der Magier als Fokus ist nur leider nicht endlos belastbar. Kleine Effekte, wie das langsame telekinetische Bewegen eines Stiftes, ein kleines schwaches flackerndes Licht, sich im Winter mal die Hände warm machen, das alles ist erstens einfach zu bewerkstelligen und wird den Magier auch nicht sonderlich mit Befleckung aufladen. Einen LKW schweben zu lassen, die Nacht über einer ganzen Stadt erhellen, mit Flammen um sich schmeißen, das alles ist schwieriger, verlangt vom Magier je nach seinen Möglichkeiten auch eventuell ein Übermaß an Energie anzuzapfen um den gewünschten Effekt zu erzwingen. Diese Aufladung mit Befleckung baut sich nur langsam wieder ab und bringt erhebliche Nachteile mit sich. Es kann passieren, dass es bei Magieanwendung einfach zu ungewollten Nebeneffekten kommt, die in ihrer Heftigkeit stetig zunehmen werden. Das reicht von einem Knistern in der Luft, über kleine Stürme, über Mutationen am Magier oder das ungewollte herbeirufen eines jenseitigen Wesens, bis hin zur völligen Vernichtung des Magiers. Es einmal zu übertreiben oder sich in Situationen zu begeben in denen man nur noch durch Magieeinsatz am Leben bleiben wird, kann eine fatale Abwärtsspirale in Gang setzen, die den Magier, der vielelicht dazu neigt sich auf seine Coolpowers zu verlassen, vor ernste Probleme stellt, wenn er diesbezüglich eine Weile pausieren muss, und nun plötzlich auf Fähigkeiten angewiesen ist, die er meinte schon längst über Bord geworfen zu haben.
Neben dieser Grundform der Magie gibt es noch andere Einsatzmöglichkeiten, die jedoch separat erlernt werden müssten. Was regeltechnisch bedeutet, dass man wenn man auf solche Möglichkeiten schon direkt nach der Charaktergenerierung zurückgreifen möchte, dazu Karten wählen muss, also im Endeffekt weniger Fertigkeiten und Argumentationsmöglichkeiten zur Ableitung zur Verfügung haben wird.
Andere Möglichkeiten, die ich nur kurz anreißen wollte sind folgende:
- Biomantie (jenseitiges Echo auf Lebensenergie anzapfen. Damit kann man Wachstum anregen, Heilung wirken, im Extremfall Lebewesen zu Chimären verbinden. Allerdings bewirken dauerhafte Veränderungen auch meist dauerhafte Befleckung...)
- Nekromantie (Jenseitige Echos verstorbener anrufen["Geister"], jenseitige Energien einsetzen um Unleben hervorzurufen und Leichen zu erheben)
- Telepathie (Jenseitige Energie von Emotionen und Gedanken nutzen um diese zu übertragen, oder bei anderen einzusehen, oder vielelicht auch um diese unterbewusst zu beeinflussen)
- Alchimie (Erschaffung befleckter Gegenstände oder Verbrauchsgegenstände mit besonderen magsichen Eigenschaften, was ritualisiert übrigens auch profanen Sterblichen möglich ist!)
- Orakel (Die Flexibilität von Zeit und Raum im Imaterium nutzen um über Umwege Dinge, Orte, Personen, Zukunft und Vergangenheit zu sehen. Sehr gefährlich, teils irreführend und Wahnsinn befördernd. Auch normalen Sterblichen ritualisiert zugänglich!)
Re: Sind manche Hobbys doof?
von Wullewuh am 22.10.2013 23:21Das mit dem Railroading ist auch sowas was ich nicht nachvollziehen kann. Wenn man eine wie auch immer geartete Geschichte erzählen will an der sich Leute erfreuen... Nein besser noch, wenn man den Spielern eine Aufgabe zukommen lässt. Dann braucht man einen Ausgangspunkt, eine Motivation, eine Herausforderung und im besten Falle einen Spannungsbogen. <br />
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An deinem Auto ist ein Kratzer, du bist nicht versichert. (Ausgangspunkt)<br />
Du willst keine Kratzer an deinem Auto und du willst auch kein Geld ausgeben (Motivation)<br />
Du musst ohne Anhaltspunkte herausfinden wer es war (Herausforderung)<br />
Der Schuldige ist ein Hells Angel (ist kein Spannungsbogen aber mir ist nix besseres eingefallen <img src="/templates/core/images/smilies/wink.gif" alt="" border="0" />)<br />
<br />
Für all das müssen Dinge mit den Spielern passieren ,die Spieler nicht beeinflussen können. Klar kann der Spieler auch sagen der Kratzer juckt mich nicht. Aber ganz ehrlich wie langweilig soll der Abend werden? Ich hab nicht genug Fantasie mir vor zu stellen wie ein Rollenspiel ohne Vorgaben vom Spielleiter Spaß bringen soll. Beispiele:<br />
<br />
Die Mexico Sabbat Chroniken, (wer es nicht gesehen hat, ist sehr zu empfehlen finde ich)<br />
Der Anfang, Spielerin trifft auf "Kante", wie hätte sie das verhindern sollen? Und warum hätte sie das verhindern wollen? Egal wie sie aus dem Gebäude gekommen wäre, er wär da gewesen. Geh ich jede Wette ein.<br />
<br />
Das Ende des ersten Teils, die letzten 2-3 Sätze, Pflock + "es wird dunkel" keine Probe, keine Gelegenheit für die Spielerin etwas ein zu wenden. Niemanden stört das, den SL nicht, die Spielerin nicht, die Zuschauer nicht und mich auch nicht. Im Gegenteil alle wollen wissen wie es weiter geht.<br />
<br />
Call of Koali, das ganze Abenteuer stand vorher fest. Welcher der Spieler wäre auf die Idee gekommen nicht in den Zug einzusteigen? Hätten die Spieler überhaupt eine Möglichkeit gehabt der Situation zu entgehen? Wie viele Lösungsmöglichkeiten gabs wohl für das Abenteuer? Völlig egal! Alle hatten Spaß. <br />
Aber ist das alles nicht "Railroading"? Was ist so schlimm daran? Oder hab ich den Begriff einfach nicht verstanden? <img src="/templates/core/images/smilies/smile.gif" alt="" border="0" /> erklärt mir bitte wie das ohne gehen soll. <img src="/templates/core/images/smilies/smile.gif" alt="" border="0" /><br />
<br />
Das soll keine Provokation sein, ich bin wirklich einfach neugierig.
Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*
von Lameth am 22.10.2013 23:03Nein, natürlich nicht, wie gesagt, der ist dann noch gesondert behandelt. Es muss aber eben für Menschen auch reizvolle Konzepte geben, wenn die Menschen eine rolle in dem Setting spielen sollen.
BahnausSee
Gelöschter Benutzer
Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*
von BahnausSee am 22.10.2013 23:02ein van helsing spion quasi? das wäre wohl ne lösung, aber das kann auch nicht jeder mensch sein.
Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*
von Lameth am 22.10.2013 22:32Das hängt stark von den Konsequenzen der Nutzung von Magie ab. Ich würde den Profanen Menschen schon irgendwas an die hand geben, was sie attraktiv zu spielen macht. Mehr stabilität, weniger empfenglischkeit gegenüber der anderen Welt. so dass Menschen sich durchaus der Wahrnehmung solcher Wesen wie Vampiren usw. entziehen können.
Ich habe gerade die Idee für so einen Profanen Charakter, ein "Blanco" der kaum von übernatürlichen erfasst werden kann. Eine Waffe gegen die Übernatürlichen, der noch weiter, vieleicht durch biochemische Eingriffe, von der anderen Welt abgeschirmt wird und Technik zur Verfügung hat, mit der er die Übernatürlichen aufspüren kann...
BahnausSee
Gelöschter Benutzer
Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*
von BahnausSee am 22.10.2013 22:31hm. ja... mal schaun wie genau die charakteristika der einzelnen rassen dann genau sind.. vllt ist ja doch alles nicht so extrem.
man bleibt gespannt.
Zarathustra
Gelöschter Benutzer
Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*
von Zarathustra am 22.10.2013 22:20Gruppen aus nur Übernatürlichen sind durchaus wahrscheinlich. Aber das klappt in anderen Systemen wie zum Beispiel der WoD auch, wo man zum Beispiel bei Vampire absolut auf nächtliches Spiel begrenzt ist. Das mit dem Prügelknaben ist aber ein wirklich guter Hinweis, die Gefahr besteht definitiv.
BeastCallisto
Gelöschter Benutzer
Re: Sind manche Hobbys doof?
von BeastCallisto am 22.10.2013 22:19Es kommt auch drauf an, wie man ein Abenteuer schreibt. Bei DSA schreiben häufig, und je weiter man in der Historie zurückgeht, desto schlimmer wird es, Romanautoren die Abenteuer. Diese Abenteuer haben eben den Nachteil, dass sie auch wie ein Roman linear aufgebaut sind und ein gewolltes Ende haben. Ein einziges ideales Ende. Je jünger die Publikation, desto eher gibt es auch mehrere Lösungsmöglichkeiten, manchmal gar Freiheit.
"Warum werden dann überhaupt noch Abenteuer geschrieben?"
Weil oft genug Leute darum gebeten werden, zu spielleiten, die sich entweder zu unsicher sind, selbst sich was auszudenken, oder sich für zu unkreativ halten, oder schlicht keine Zeit dafür haben.
Das ist ja auch ein Problem bei DSA, hier, grade bei älteren Publikationen, muss man sich für ein freies Spiel mühsam wichtige Informationen aus dem Text raussuchen. Es gibt auch neuere sandboxartigere Publikationen, ich kenne welche aus dem englischsprachigen Raum, die die Informationen einfacher zugänglich machen, eben strukturierter für jemanden, der das Abenteuer als Steinbruch für seine Gruppe aufbereiten will. Die DSA-Publikationen erzählen eine Geschichte, schön mit Vorlesetexten, der man als RailroadingSL folgen kann. Will man seiner Gruppe aber eine Wahl lassen, was sie in welcher Reihenfolge tun, muss man in das RR-Abenteuer Arbeit investieren. Das ist ein weiterer Kritikpunkt an DSA. Offen aufbereitete Abenteuer sind zugänglicher für SLs die offen leiten wollen.
Ich bin ein DSAhater. Ohne Zweifel. Und ich mag kein Aventurien. Aber mit DSAspielern hat das verhältnismäßig wenig zu tun. Der Grund ist einfach der, dass ich Leute nach ihrem Auftreten beurteile und nicht nach ihrem Spielsystem.
Zarathustra
Gelöschter Benutzer
Re: Was hat euch ins Forum geführt?
von Zarathustra am 22.10.2013 22:14Warum bin ich hier?
Eine Frage, so alt wie die Menschheit selbst... Naja, wenn man die Tür offen lässt, dann kommt eben Ungeziefer herein.
Was gefällt mir an Rollenspiel?
Freiheit. Und das ist weit spektakulärer, als es erstmal scheint ^^
Was muss mir ein Forum anbieten?
Eine nette Atmosphäre und interessante Gesprächspartner.
BahnausSee
Gelöschter Benutzer
Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*
von BahnausSee am 22.10.2013 22:12hm, das könnte aber in meinen augen beim spielen etwas problematisch werden.
durch soviel macht sind spieler natürlich verleitet eben nicht nur einen menschen zu spielen, also könnte es passieren, dass in einer ganzen gruppe kein einziger mensch vorkommt.
dadurch werden die runden dann nichtnur eventuelle overpowert, sondern wohl auch sehr umständlich und kompliziert, wenn dann jede figur auch ihre nachteile ausspielt.
der vampir nuckelt gerade an seinem opfer, wärend der magier vom andern universum übernommen wird und wild flüche um sich wirft und die mumie steht noch auf der andern seite des raums weil sie so langsam ist, dafür rennt der werwolf im raum rum, weil er sich grade verwandelt.
noch schlimmer: wenn nur ein einziger mensch in der gruppe ist und dann zum prügelknaben der anderen wird.
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