Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 905 | 906 | 907 | 908 | 909 ... 5458 | » | Letzte
Die Suche lieferte 54577 Ergebnisse:
Re: Beidhändigkeit
von Profezzor_Darkness am 12.03.2017 19:04Ich wollte was schreiben, habe dann referesht, und gemerkt, dass Nur1Mensch gerade eben alle meine Argumente mit eingebaut hat.
(P.S.: Das mit dem Funkill ist mir anzurechenen, Leute die mir meine Dual-Wield Elfenkampfmagier miesmachen... tststs. Wie ich bereits sagte; Beim Rollenspiel zählt nicht der Realismus, sondern der Spaß. Das andere wären Kriegssimulationsspiele.
Und ich tendiere auch dazu ein kleiner Advocatus Diabolus zu sein... ich meine es meist auch nicht böse.)
"Das Forum zum Buffet werd ich verwandeln, um Euch als Cervelatwurst zu behandeln!"
Profezzor_Darke - Meine DeviantArt-Seite
Re: Beidhändigkeit
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 18:44@Nur1Mensch
Vorsicht Kulturschock! Ich glaube nicht, dass ich Dich falsch verstehe, ich bin auch nicht beleidigt oder auf Streit aus. Ich denke, wir zwei sind da in einer Kulturfalle!
Ich bin seit Jahren im Beruf und Alltag eher einer französischen „Diskussionskultur" ausgesetzt, da geht es gerne mal auf Frontalkurs - sogar wenn man mit dem Gesagten grundsätzlich einverstanden ist – Leute aus der germanischen Ecke fühlen sich da bisweilen direkt angegriffen wo der Franzose lediglich die Verteidigungslinien abtasten will. Ich habe wohl nicht mehr so viel Übung im Umgang mit Deutschen - Sorry!
Meinerseits empfinde ich unseren Austausch interessant und gebe meinem Wort keinesfalls mehr Gewicht als Deinem, ist wie im Fechten, En garde, Finte, Parade, Attacke..... fürchte jetzt aber das wir aneinander vorbei reden..... echt KEINE negativen Emotionen meinerseits!
Amitiés Zaphod
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 18:25@Nuvok. Vielen Dank, schon Downgeloadet und am Youtuben. Merci!
@Nur1Mensch
Vielen Dank für den Tip, habe mir Fate vor Monaten mal angeschaut, werde aber die Liste der Fertigkeiten nochmals durchgehen.
Tatsächlich gab es DSA schon mal in Französisch.... stellte sich aber als Flop heraus. Allzu komplexe regeln entsprechen nicht der Mentalität des französischen Spielers. Auf dem "Gebrauchtmarkt" findet man ab und an noch alte Boxen, das sind dann aber Sammlerstücke für die man bis zu 100 EUR verlangt.
@Alle
Was würdet Ihr denn vom "idealen Spielsystem" erwarten? Wie würdet Ihr den Meister regeltechnisch entlasten damit er sich maximal um den Plot kümmern kann?
Amitiés Zaphod
Nur1Mensch
Gelöschter Benutzer
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von Nur1Mensch am 12.03.2017 17:48Ich möchte mal das Fate-Regelwerk in den Ring werfen.
Gibt es auch kostenfrei und hat einen guten Schnitt an benötigten Fertigkeiten.
Andererseits möchte ich darauf hinweisen, daß es eine Reihe interessanter Systeme gibt, bei welchen der jeweilige Spieler seine Fertigkeiten selbst festlegen kann.
Als erstes fällt mir da Wushu ein.
DSA übersetzen:
Die Redaktion hat das Spiel auch bereits in einer Reihe anderer Sprachen veröffentlicht und arbeitet im Moment wohl sogar an einer französischen Version.
Nur1Mensch
Gelöschter Benutzer
Re: Beidhändigkeit
von Nur1Mensch am 12.03.2017 17:36Wow, ich bin selten so falsch verstanden worden ...
Zuerst einmal, Zaphod, ich habe Deinen Beitrag nicht als "Funkill" empfunden, da hier jeder seinen Senf abgegeben hat - warum also nicht auch Du - also fühle ich mich bei diesem Teil einfach mal nicht angesprochen.
Warum sich der Kampf mit zwei Waffen nicht durchgesetzt hat:
Weil bewaffneter Nahkampf sich insgesamt kaum durchgesetzt hat.
Nur eine Waffe ist sportlicher, was die Wettkämpfe angeht.
Bajonette an der Waffe sind kompakter.
Außerdem haben sich Rapiere auch nicht durchgesetzt und olympische Säbel haben nichts mehr mit einer Kavalleristenwaffen gemein.
Kein nicht-Schaukampf im Kung-Fu mit zwei Schwertern:
Ein wirklich guter Freund trainiert 7-Star-Mantis-Kung-Fu und trainiert mit Stäben, Speeren, Säbeln und Schwertern und regelmäßig auch mit zweien davon, weil die Form zum Stab und dem Speer ziemlich ähnlich ist.
Anzuführen, daß es bei den Chinesen keine bekannte, historische Fälle von der Verwendung zweier Schwerter gibt, halte ich für sinnfrei, gibt es doch ziemlich überzeugende Belege von Zwei-Schwerter-Techniken aus Japan und Indien.
In China funktionierte der gemeine, nicht-soldatische Kämpfer eben anders.
Außerdem gibt/gab es in China dieses Hakenschwert, welches paarweise verwendet wird.
Steinschloßpistolen:
Ich wüßte nicht, daß ich die Optimalreichweite einer Steinschloßpistole irgendwie falsch oder überhaupt dargestellt hätte.
Sicherlich gilt, es hilft, was nützt. (Übrigens etwas, daß auch für den Nahkampf gilt.)
Was bedeutet das?
Steinschloßpistolen sind sehr ungenau und es gilt zwar: Die beste Reichweite ist der aufgesetzte Schuß - aber wenn der Gegner nicht den Anstand hat, auf diese Reichweite heran zu kommen, muß man die Situation entsprechend neu bewerten und gegebenenfalls einen gewagten Schuß versuchen.
... und natürlich wirft man Pistolen nicht einfach weg, diese kosten ja einen Haufen Geld.
Aber eine Verwendung als Knüppel ist bekannt und auch durch Verstärkungen an den Waffen belegt.
Die Verwendung zweier Pistolen:
Ist in diverse Formen überliefert.
Und zwar in der Form: Erst ein Schuß, dann nicht nachladen müssen und der zweite Schuß, gegebenenfalls mit der falschen Hand.
Ein solcher Fall gehört beispielweise zu den britischen Dragonern bei der East India ...
Moderne Pistolen:
Die P8 ist übrigens auch eher unpräzise.
Bis 10m geht so, aber auf höheren Entfernungen ...
Ein Witz besagt: "Die P8 - 15 Warnschüsse und ein tödlicher Wurf."
Also auch hier: Die beste Reichweite ist der aufgesetzte Schuß.
Übrigens bin ich mir sicher, daß es amerikanische Soldaten mit Vorliebe für 2 Pistolen gibt.
(Womit ich nicht sagen will, daß die spinnen, aber die spinnen.
)
Zwei Gewehre:
Ich habe auch nicht gesagt, daß es sinnvoll sei. Lediglich, daß es möglich sei und sogar nutzbar sein kann.
Übrigens waren Tragegurt ebenfalls im Spiel. Hilft ungemein. Nicht nur zum Umhängen.
Schießen mit dem G36:
Natürlich habe auch ich mit scharfer Munition geschossen, aber eben nicht mit zweien gleichzeitig.
Wir waren Spinner, keine hirnverbrannten, fahrlässigen Vollspasten.
Deshalb gab es in dem entsprechenden Experiment nur Manövermunition.
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von Nuvok am 12.03.2017 17:27FUK! Systemvorstellung:
https://www.youtube.com/watch?v=JHKZMMHzgNc
Gibt es auch zum gratis Download.
Wenn ich den Titel google, kommen Dinge, die ich lieber nicht gefunden hätte...
"Don't be a dick!"
- Wheaton's law (PAX 07)
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 16:50Nuvok & Honehe
Vielen herzlichen Dank!
Tipps und Tricks sind für mich von unschätzbarem Wert wenn es darum geht, ein wirklich gutes System zu schaffen! Ich bin für jeden Kommentar wirklich sehr, sehr dankbar.
F.U.K the System und Unknown Armies kenne ich nicht, - klingt toll! Ich werde das gleich nachgoogeln!
Tatsächlich ist die Idee, den Mix zwischen Talenten und Attributen nur soweit einzuschränken, dass mindestens 1Talent bzw. 1Attribut in der Suppe schwimmen muss.
Ich habe mir in der Tat schon überlegt, die Talente gänzlich frei zu lassen. Irgendwie habe ich da aber Schwellenangst: Ziel ist es ja, den Meister regeltechnisch zu entlasten damit er sich mehr dem Plot widmen kann. Da finde ich es wichtig, dass er gewisse Grundwerte ohne langes herum suchen oder umrechnen auf dem Zettel zur Verfügung haben sollte. Auch ein unkompliziert möglicher Vergleich der Kapazitäten zwischen Spielern und NPC finde ich als Meister bisweilen eine praktische und zeitsparende Sache.
Beispiel: der passionierte Hobbyhistoriker bekommt es im Trödelladen mit einem Händler zu tun.
Wie vergleiche ich als Meister in zwei Augenblicken „passionierter Amateur und Kenner" mit „ausgefuchster Gebrauchtwarenhändler".... Im Vergleich zu Geschichte 19% und Geschichte 24%. Andererseits habe ich eine Abneigung gegen die Idee, jeden Charakter einen Wert in Geschichte mit sich herum schleppen zu lassen.... darum auch meine Frage in die Runde.
Zeit für den Apéro
Amitiés Zaphod
Re: Beidhändigkeit
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 15:40Sorry Leute, es war keinesfalls meine Absicht, den "Fun zu killen".
Die Idee war, meine Überlegungen und Erfahrungen zu Teilen, wie gesagt habe ich keinerlei Anspruch auf Unfehlbarkeit.
KLINGEN
So völlig abwegig kann ich mit meinen Überlegungen nicht liegen denn die Fechtkunst hat sich bis heute gehalten und weiter entwickelt – ohne sich weiter mit dem kunstvollen Schwingen von zwei Säbeln gleichzeitig zu befassen – ich denke, das hat einen Grund.
Wären noch gewisse Techniken, zB des Kung-Fu. Hier weiß ich aber aus sicherer Quelle, dass diese Kämpfe mit zwei Schwertern sorgfältig einstudierte Schaukämpfe sind. Da ist jedem Beteiligten genau bekannt wann und wo der nächste Schlag erfolgt. Sparring wird nur mit einem Schwert betrieben. Historische Fälle in denen chinesische Soldaten mit zwei Schwertern in die Schlacht geschickt wurden wären mir neu.
PISTOLEN
Den Einwand mit der Steinschlosswaffe habe ich erwartet. Die Auslegung hier ist ganz klar „Point blank" und dann wirft man die leer geschossene Knarre weg oder benutzt sie als Prügel. Die Verwendung ergibt sich ganz klar aus der damals lamentablen Treffsicherheit der Pistolen, der gesunde Menschenverstand gebietet den Gebrauch auf kürzeste Distanz.
Wenn es um moderne Pistolen geht so beharre ich darauf, eine freie Hand ist mehr wert als eine zweite Waffe „when the shit hits the fan". Würden zwei Pistolen reelle Vorteile bringen, die Amerikaner würden zwei Knarren zum Standard machen, garantiert.
GEWEHRE
Auf das Risiko hin, mich zu wiederholen. Wäre die Ausgabe von zwei Gewehren sinnvoll, zumindest die Amerikaner hätten daraus mit Begeisterung einen Standard gemacht.
Apropos Amerikaner ein interessanter Punkt: die Shootgun, welche im Häuserkampf dem Teamleader abgegeben wird um gewisse Hindernisse zu knacken.
Genau hier tauchte doch das Konzept mit zwei Gewehren in der Praxis auf: Da haben wir einen Teamleader mit seinem Sturmgewehr, dem man eine zusätzliche Shotgun umhängt. Spannenderweise tauchten sofort Kombiwaffen auf – man versuchte, die Shotgun wie einen Lance-patate (Kartoffelwerfer) unter das Sturmgewehr zu pappen... wenn es auch nicht viel Erfolg hatte, ich finde es ist vielsagend, dass es versucht wurde.
In meiner persönlichen Erfahrung habe ich bei solchen Shotgun / Assault Rifle Kombinationen NIEMALS jemanden mit je einer Waffe in beiden Händen gesehen, immer hing eine der Waffen im Gurt – aus gutem Grund.
Mit G36 habe ich keine Erfahrung, wohl aber mit der handlicheren FAMAS, diese auch mit „heißer" Munition. Auf dem Schießstand mit zwei Knarren herumspielen – warum nicht, ich habe es nie versucht denn ich sehe den Nutzen nicht und die Vorschriften würden es niemals erlauben, es ist aber bestimmt machbar.
Hier eine zugegeben provokative Frage. Wieviel wiegen zwei G36 inklusive Wechselmagazinen und Munition und wie macht man denn mit zwei G36 in nützlicher Frist einen taktischen Magazinwechsel (auf meiner altmodischen FAMAS brauche ich dazu nämlich idealerweise zwei Hände)?
NIEMALS würde ich über mehrere Stunden zwei FAMAS mit der nötigen Munition durchs Gelände schleppen – die erhöhte Feuerkraft wäre die zusätzliche Behinderung niemals wert! Würde es funktionieren, die Cowboys würden es machen!
Nochmals, sorry für den „Funkill", nehmt mich einfach nicht ernst wenn euch nicht gefällt was ich zu sagen habe, ich werde davon nicht schlechter schlafen!
Zeit für den Apéro
Amitiés Zaphod
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von Nuvok am 12.03.2017 14:35Vor ähnlichen Problemen stand ich auch: So habe ich zum Beispiel für meine Schwester die Charaktererschaffung eines Systems aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Vor den insgesammt 99(!) Talenten samt je kurzer Erklärung habe ich kapituliert und meiner Schwester gesagt, sie könne ich einfach selbst Talente ausdenken.
Später habe ich für mein eigenes System erst die Talentlisten anderer Systeme zu Rate gezogen und die Talente heraus geschrieben, die praktisch überall vorkamen. Zufrieden war nich aber nicht, da einerseits - meiner Meinung nach - wichtige Dinge fehlten, ich andererseits aber keine ewig lange und kleindetailierte Liste wollte. Da habe ich mich an die oben erwähnte Übersetzung erinnert, es ähnlich gehandhabt und sinngemäß geschrieben: Denkt Euch selbst Talente aus und verknüpft diese mit den Eigenschafswerten Eures Charakters. (Die genaue Ausführung des Systems unterschlage ich hier lieber mal.)
Ganz ähnlich, aber von der anderen Seite, geht das Universalsystem "F.U.K. the System!" an die Sache heran: Dort überlegt man sich erst ein Talent, welches zum Hintergrund des Charakters passt, verknüpft das Talent dann mit einer Eigenschaft und der Charakter erhält für jede Verknüpfung +1 auf eben diese Eigenschaft.
"Don't be a dick!"
- Wheaton's law (PAX 07)
Honehe
Gelöschter Benutzer
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von Honehe am 12.03.2017 14:35Eine nette Idee, den Spielern mit dem Zusammenstellen des Wurfes viel Freiheit und damit Beschreibung zu geben.
Aber wenn du wenige Talente haben möchtest, warum hast du dann überhaupt welche? Bei dem System scheinen sie mir nicht so wichtig, denn du hast in einem Beispiel 2 Attribute und 1 Talent in einem anderen wieder 1 Attribut und 2 Talente. Also kann man Attribute und Talente beliebig mischen?
Vielleicht kannst du es wie in Unkown Armies machen. Dort gibt es sehr wenige Grundfertigkeiten, die jeder hat (Aufmerksamkeit, Wissen, Reden, usw.) und den Rest denken sich die Spieler einfach selbst aus. So hat man abstruse Fertigkeiten wie "Titten und Arsch" um vor allem das männliche Geschlecht zu überreden und überzeugen. Ich glaube, dass so etwas deinem eh schon sehr freien System gut tuen wird.

Antworten
