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Re: Regelfragen (KFKA)
von dasbenni am 01.08.2014 21:42Weils laut Zachills Signatur noch nicht beantwortet ist (?), meine Meinung dazu:
Schelles Schießen und Mehrfachschuss sind Optionen eines "vollen Angriffs" und sollten tatsächlich gleichzeitig anwendbar sein, sie bedarfen keiner vollen Runde jeweils für sich sondern können eben nur in einer solchen ausgeführt werden. Der Malus von Schnelles Schießen wirkt sich dann auch auf den Mehfachschuss aus (-2), zweiter Pfeil wird ja nicht separat gewürfelt.
Wenn Du mit 2 Waffen kämpft könnte man argumentieren, dass Du Schnelles Schießen mehrfach anwenden kannst, allerdings nicht mit allen Waffen, denn man braucht ja gelegentlich mindestens eine freihe Hand um nachzuladen - Wurfwaffen ausgenommen, da geht das; insbesondere mit "Schnelle Waffenbereitschaft" (Quickdraw).
Allerdings dann eben -4 auf alle Angriffswürfe anstatt -2 von Schnelles Schießen, weil der Malus von Schnelles Schießen dann auch verdoppelt wird. [Hierbei beachten, dass Schnelles Schießen nur für Fernkampfwaffen gilt, das sind laut CRB nicht soooo viele, vgl. Wurfäxte = Kriegswaffen etc.] - Mehrfachschuss hingegen bezieht sich explizit auf Bögen.
Re: Woher kommt die Angst vorm Spielleitern (Meistern)
von OpheliaWinter am 01.08.2014 21:39Ich bin nun seit 10 Jahren Spielerin und habe in dieser Zeit sage und schreibe 2x gemeistert. Ewig ist das schon her und meine Gruppen wissen auch nix davon. Is´ auch gut so, sonst wollen sie Details und dann wird´s peinlich.
Ich habe mich einmal an Vampire versucht. Das lief auch eigentlich erstaunlich gut. War das erste Mal und unbeschreiblich chaotisch, aber sie Spieler fanden´s toll und wollten auch noch einmal spielen. Irgendwie hat sich die Gruppe dann zeitlich doch in den Sand verlaufen.
Beim zweiten Mal haben wir die D&D-Regeln genutzt, aber in einer ganz anderen Welt gespielt. Ich habe mir die nordische Mythologie zur Brust genommen und quasi diese Welt "nachgebaut" mit den Göttern als NSC (aber nicht als Götter, sondern als Menschen). Ich hab mir dazu so unendlich viele Gedanken gemacht und konnte aufgrund des Nachbaus eigentlich auch Sachen nachschlagen. Diese Runde verlief aber in einem riesigen Desaster und ich war unheimlich froh, als der Tag endlich vorbei war. Normalerweise bin ich nicht auf den Mund gefallen, aber wenn der Spielleiter zig mal ins Stocken gerät und mehr als einmal Google benutzt, ist schon irgendwas nicht ganz richtig. Weder den Spielern noch mir haben es gefallen und seitdem habe ich nie wieder gemeistert.
Für mich ist Rollenspiel ein Hobby und obwohl ich ein sehr fantasievoller Mensch bin, weiß ich, dass ich manchmal eine unglaublich lange Leitung habe. Und ich will einfach nicht die Spieler minutenlange auf eine tolle Antwort warten lassen. Diskussionen aus der Charakterperspektive fallen mir ja manchmal schon schwer. Ich würde einfach das Gefühl haben, dass ich meinen Spielern mit sowas einfach nur die Zeit rauben würde und dafür ist´s einfach ein zu schönes Hobby =)
Re: Cthulhu , aber anders.
von Athair am 01.08.2014 21:22@ Umbreon: Cthulhu mit Pathfinder?
Nicht unbedingt. Aber Call of Cthulhu d20 (was im Prinzip die selbe Regelbasis verwendet) soll ganz gut spielbar sein.
Das Buch hat so ziemlich die beste Beschreibung dessen, was der Mythos ist und wie man ihn als SL einsetzt.
Hab jedenfalls bisher keine bessere gelesen. (Schon allein deswegen lohnt sich das Buch.)
Außerdem hat es noch tolle Tipps für Abenteuer- und Kampagnen-Planung.
Auch wenn es nicht mehr gedruckt wird: Restbestände sind z.B. via amazon oder über Rollenspielversandhändler noch ganz gut und zu akzeptablen Preisen zu bekommen.
Ansonsten gibt es noch Shadows of Cthulhu für das True20-System. (Das wäre wohl mein "to-go" System für Cthulhu).
Das hat sich seit damals bei mir verändert.
Wer auf old school steht, kommt mit Realms of Crawling Chaos für Labyrinth Lord auf seine Kosten.
Indie-/Storytelling-Freunde sollten sich mal tremulus anschauen. (Kurze Spielbeschreibung gibt's hier.)
zu WoD & Cthulhu: Wäre mir zu viel Arbeit. Gerade, weil die WoD Dinge mitliefert, die ich für Cthulhu weder brauche noch haben will. Aber gut. Letztlich ist das eine Frage nach Cthulhu eine Frage der Spielpräferenzen. Lovecraft'scher Horror lässt sich prinzipiell mit den meisten Systemen spielen.
Wenn ich auf WoD-Basis was bauen wollte, würde ich mal in Hunter: the Vigil schauen.
@ Zarathustra:
Re: Clawdeen sabbelt
von Kiwi_Kea am 01.08.2014 21:07Ja - gratuliere. Ziel erreicht - Bewegung ist im Spiel. Und es macht Spaß.
Danke!
Re: Woher kommt die Angst vorm Spielleitern (Meistern)
von Kiwi_Kea am 01.08.2014 21:04Nun, bisweilen ist für den Spielleiter ein "Angstfaktor" die Vorbereitung des Spiels. Habe ich alles, was ich brauche? Bin ich sattelfest für meine Runde? Wird auch alles klappen?
Sicherlich braucht es ein wenig Erfahrung, um erst einmal zu lernen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen. Spiele leiten ist eine Reise, ein stetiger Lernprozess.
Vor diesem Hintergrund hier ein, wie ich finde, interessanter Artikel von Phil Vecchione über eine "Reise" zum Thema Vorbereitung. Vieles hier haben auch schon andere im Nerdpol angemerkt, häufig auch in Videos. Ich finde es hilfreich, eine weitere zusammenfassende Sicht aufgeschrieben vor sich zu haben ... Phils aktuellen Modus könnte man vielleicht überschreiben mit Stärken <> Schwächen <> Fokus.
Interessant: Verfolgt ruhig mal die Links zu den verschiedenen Modellen, auf die Phil verweist.
Phil Vecchione: A Return to Prep-Lite (featured on Gnome Stew)
Re: [Changeling, the Lost] Kennenlern-Oneshot am 31.8.
von Verethragna am 01.08.2014 20:55Mir bitte auch bescheid geben. Ich habe bis jetzt erst einmal eine gemischte nWoD Runde gespielt (ich war der einzige Changeling) und würde sehr gerne mal eine reine CtL Runde spielen : )
Re: Erfahrungen mit verschiedenen Systemen?
von Mnemonic am 01.08.2014 20:08Die Welt von Degenesis sowie Artwork und Design ist denen richtig gut gelungen.
Doch bei dem System scheiden sich (wie so oft) die Geister.
Ich meine mich erinnern zu können das es sich Katharsys nennt. Ein System wo man mittels zwei W10 dessen Ergebnisse zusammengezählt werden und durch die Berechnung von verschiedenen Boni und Mali sich eine Art "Fenster" ergibt in das man hineinwürfen muss.
Dabei ergibt sich, dass Charaktere anfangs nahezu nichts können (im Vergleich zu einen in der Welt normal lebenden) und bereits nach wenigen Spielabenden die Charaktere sehr schnell, weit über den Durchschnitt liegen. Zumindest war es bei uns in mehreren Spielen so.
Mein Favoritensystem war es allerdings nicht, doch wie schon erwähnt ist der Hintergrund lesenswert und interessant... zumindest geht es mir so. 
Die anderen Systeme sagen mir leider nichts.
Erfahrungen mit verschiedenen Systemen?
von thierry am 01.08.2014 18:51Hey Leute
Ich wollte mal andere Systeme ausprobieren, welche nicht im Fantasy-Mittelaler bereich spielen.
Ich hab da ein paar gratis im Internet gefunden und überflogen und wollte euch mal fragen, ob ihr mit dem Einten oder Anderen Erfahrungen gemacht habt und ob ihr mir Empfehlungen geben könntet.
Hier mal die Liste der Systeme:
Opus Anima
Kader 13
Degenesis
Unknown Armies
Space 1889
Liebe Grüsse und vielen Dank im Voraus für Eure Antworten
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten...
Re: Clawdeen sabbelt
von Clawdeen am 01.08.2014 18:06Back to topic bin ich gerade ziemlich glücklich, dass schon das eingetreten ist, was ich mir am meisten gewünscht habe:
Glgnfz hat gebloggt, Tsu hat eine klassische Videoantwort kreiert: https://www.youtube.com/watch?v=uOjdAFrOrrI&feature=youtu.be
So großartig! 

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