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Preek

36, Männlich

Beiträge: 152

Re: [Savage Worlds] Hoard of the Dragon Queen (OnAir)

von Preek am 13.05.2015 23:56

Wie konntest du das nur falsch machen?! Schande auf dein Haupt! ;)

Die Runde war wieder sehr spannend, herzlichen Dank an alle Mitspieler und natürlich an unseren Sprengstoffexperten Manu, der mit seinen explodierenden Würfeln fast meinen zweiten Charakter auf die Bretter geschickt hätte.

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ManuFS

45, Männlich

Beiträge: 614

Re: [Savage Worlds] Hoard of the Dragon Queen (OnAir)

von ManuFS am 13.05.2015 23:30

Meine Freundin möchte angemerkt haben, dass ein Hirsch unter Wild fällt, welches nicht gehäutet und auch nicht ausgeweidet wird. Man schlägt das Wild aus der Decke und dann bricht man es auf, danach wird es zerwirkt. Ja, sie hat einen Förster in der Verwandtschaft, wieso fragt ihr?  

Meine Savage Worlds Produkte findet ihr auf DriveThruRPG!

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teh_dude

-, Männlich

Beiträge: 23

Re: [Shadowrun 5] "Dreamchipper" 3-4 Spieler gesucht (On Air)

von teh_dude am 13.05.2015 22:05

leihwagen? eigentlich eine gute idee, könnte aber unnötig teuer werden wenn das ding in rauch aufgeht... oder die SIN

vermutlich hätte ich statt ner level 4 SIN einfach ein motorad kaufen sollen, aber den gedanken hat wohl jeder irgendwann mal.

stimmt aktenkoffer-med-kits kommen ganz gut alleine zurecht.

hatte eigentlich nicht vor getroffen zu werden. ist echt nen verdammt schicker mantel den ich da anhabe, nicht wahr? ;)


edit:
zu pleite für einen schicken mantel.
ressourcen E >.<´´

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.05.2015 15:13.

RobCapa

38, Männlich

Beiträge: 121

Re: Grade gekauft!

von RobCapa am 13.05.2015 21:02

Heute angekommen, 15€ (inkl. Versand von Graz nach Wien)
417P1H2542L.jpg

Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch schlimmer kommen könnte.
(Michail Weller)

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RobCapa

38, Männlich

Beiträge: 121

Re: Abgefuckt - der Dreckslaune thread

von RobCapa am 13.05.2015 20:55

Baneblade! Wenn schon denn schon!

@Düz: Obacht, kann sein das es in Deutschland illegal ist oder eben nicht als beweis herhält.

Just my 2 cent ;)

Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch schlimmer kommen könnte.
(Michail Weller)

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Duki

34, Weiblich

Beiträge: 68

Re: A Magic Shewolf

von Duki am 13.05.2015 20:47

Kapitel 9: Das Finale

 

Seine Sicht:

Seit diesem Kuss war ich Rosalie nie wieder nahe gekommen. Ich schaffte es, Vater davon zu überzeugen, dass das Werwolf-Registrierungs-Gesetz geändert werden musste und er schaffte es, keine Ahnung wie, dass der Zaubereiminister diese Änderungen zuließ, somit konnte Rosalie in der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe arbeiten. Doch trotz alldem sah ich sie lange nicht wieder.

Fünf oder sechs Jahre vergingen und langsam verlangte die Familientradition nach Hochzeit und Erben. Doch fürs Erste stand eine andere Hochzeit an. Vor kurzem war Alanas Eule ins Haus geflattert mit der Einladung zu ihrer Hochzeit mit Ethan. Auch Mutter und Vater waren geladen und so apparierten wir am Tag der Hochzeit zum Fuchsbau.
Das Haus war schon immer seltsam gewesen, doch mit dem quietschbunten Zelt daneben sah es erst recht seltsam aus. Die Hochzeit wurde im Zelt gefeiert. Ich entdeckte James und Albus am Eingang des Zeltes.
„Hey Al, James", begrüßte ich sie.
„Hey Scorp. Guten Tag Mr und Mrs Malfoy", antwortete Albus. Er trug sonnengelb, so wie alles hier in verschiedenen, zusammenpassenden Gelbtönen gehalten war. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass hier jemand den Klitterer las, denn meine Mutter hatte mir erzählt, was die Lovegoods über Hochzeitskleidung dachten. Wir in unseren dunklen Sachen stachen hier furchtbar hervor. Albus geleitete uns zu unseren Plätzen. Im Zelt standen viele Holzstühle aus verschiedenen Holzarten und fürchterlich bunte Luftballons hingen unter der Decke. Ich ging nach vorne zu Ethan, der einen blauen Umhang trug.
„Na, Bräutigam?"
„Hallo Trauzeuge, gut hergefunden?"
„Wir reden vom Haus meines Paten, Ethan."
„Ach ja, ich vergaß. Hast du Rosalie schon gesehen?", fragte er und klang nervös. Ich verneinte.
„Sie sollte Alanas Trauzeugin sein, Madison hatte viel zu viel mit der Planung zu tun. Rose und Lily geben die Brautjungfern."
Ich ließ den Blick durch das sich füllende Zelt schweifen. Da entdeckte ich Rosalie. Sie trug ein einfaches, schwarzes Cocktail-Kleid und war barfuß. Zügig schritt sie durch das Zelt und stellte sich an ihren Platz. Sie sah schöner aus denn je, wilder. Ihr silbergraues Haar war kein bisschen ordentlicher oder länger. Ihre Haut zierten einige helle Narben und ihre rot-goldenen Augen glühten.
Die Trauung begann. Alana trug ein wallendes Brautkleid, das golden war wie die Sonne und ihre Haare fielen in tausend roten Locken über ihren Rücken. Auf ihrer Stirn thronte das Familien-Diadem der Weasleys. In ihrer Hand trug sie einen Strauß aus dreizehn roten und weißen Rosen. Ich hörte ihre Mutter vor Glück leise schluchzen. Mein Pate führte seine Tochter natürlich zum Altar, während sein Bruder damit beschäftigt war, unauffällig goldene Blütenblätter vor seiner Nichte herabregnen zu lassen und gleichzeitig seine vor Glück schluchzende Schwägerin zu beruhigen.
Nach der Trauung sollten sich alle noch unverheirateten Frauen aufstellen, den Strauß zu fangen. Ich erkannte Rosalie unter ihnen. Alana warf ihren Strauß über den Rücken hoch in die Luft. Er landete zielgenau in Rosalies Händen. Verwirrt besah sie sich ihren Blumenstrauß. Ich sah, wie sich alles zum Tanzen wandte und Rosalie mit dem Blumenstrauß das Zelt verließ. Ich folgte ihr.
Am Gartenzaun blieb sie stehen und zupfte den Rosen einzeln die Blätter aus.
„Hast du keine Lust zu heiraten?", fragte ich sie. Rosalie fuhr herum und ließ den Strauß fallen. Sie entspannte sich wieder, als sie mich erkannte.
„Ach du bist es. Hallo Scorpius."
„Hallo. Du siehst wilder aus als früher."
„In die Rangordnung der Grauen Wölfe kommen keine Schwächlinge..."
„Und du bist jetzt wo?"
„Ich darf als drittes fressen", erwiderte sie stolz. Ich schüttelte mich kurz über ihr animalisches Leben.
„Du hast meine Frage nicht beantwortet", erinnerte ich sie. Sie nickte bloß.
„Ich weiß."
„Und, würdest du heiraten wollen?"
„Sicher, nur nicht so bunt. Aber wer würde mich heiraten?"
„Ich", antwortete ich ohne nachzudenken.
„Du? Du weißt schon noch, was ich bin, oder?"
„Eben drum. Du bist halt was ganz Besonderes."
„Sollte das jetzt ein Antrag sein?"
„Wenn du ihn als solchen sehen magst, immer."
„Dann sage ich ‚ja'."
Ich lächelte glücklich und schloss sie zu diesem zweiten Kuss ganz fest in meine Arme.
Wir verbrachten die Nacht im Wohnzimmer des Fuchsbaus. Alle anderen Zimmer waren belegt. Am nächsten Morgen erwachte ich durch ein unglaublich verschlafenes Geräusch. Ich wollte etwas sagen, doch Rosalie hielt mir eine Hand vor den Mund und stand auf. Ethan kam ins Wohnzimmer getappt, in Unterwäsche und vollkommen verschlafen.
„Hey Ethan, wohin des Wegs?", fragte Rosalie frech und stellte sich neben ihn.
„I-i-i-ch wollte ins Badezimmer", gähnte er und rieb sich die Augen. Er war eindeutig zu müde um zu merken, dass er sich im Wohnzimmer befand.
„Dann will ich dir mal helfen", sagte Rosalie frech und zog ihn am Arm hinter sich her. Was hatte sie vor? Sie zog Ethan hinüber zum Wohnzimmerschrank, der so groß war, dass ein Hippogreif darin hätte tanzen können, und öffnete dessen Tür. „Hier!"
Ich musste einen Kicherkrampf unterdrücken.
„D-d-d-d-anke", gähnte Ethan und schloss die Schranktür hinter sich. Rosalie lachte und setzte sich zu mir aufs Sofa. Wir beide kicherten und kurz darauf betrat Madison das Wohnzimmer, ihr heute blondes Haar war ziemlich zerrupft.
„Morgen Rosie, Scorp! Habt ihr Alanas Ehemann und meinen Schwager gesehen?"
„Er ist im Schrank."
„Was bitte macht er im Schrank?"
„Er denkt, er sei im Bad", erwiderte Rosalie und kicherte böse. Auch Madison kicherte nun und drehte sich um.
„Hey, Alli! Ich hab deinen Ehemann gefunden! Er ist nicht getürmt!"
Kurz darauf tauchte Alana im Wohnzimmer auf, im Bademantel.
„Wo denn?", fragte sie irritiert.
„Im Schrank", antwortete ich und schüttelte mich vor unterdrücktem Lachen. Alana hob die Augenbrauen und zog die Schranktür auf. Dann begann sie schallend zu lachen. Ethan stand im Schrank und versuchte, mehr oder weniger verzweifelt, den Knopf zu finden um die Dusche anzustellen. Wir lachten schallend und Ethan sah uns grummelig an.
„Müsst ihr das immer ausnutzen, wenn ich einmal ein bisschen viel trinke?!", meinte er und begann dann selber zu lachen. Er war halt auch mit 'nem Kater noch für jeden Spaß zu haben.

FIN 

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MaxMonster1

42, Männlich

Beiträge: 1806

Re: Abgefuckt - der Dreckslaune thread

von MaxMonster1 am 13.05.2015 20:44

Weißt, mir würde auch ein Vindicator reichen.

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Duki

34, Weiblich

Beiträge: 68

Re: A Magic Shewolf

von Duki am 13.05.2015 20:43

Kapitel 8: Der UTZ-Ball

 

Seine Sicht:

Dieses Jahr würde mein letztes sein. Professor McGonagall hatte uns eröffnet, dass sie einen Abschlussball plante. Herrenwahl. Ich schob und schob das Fragen vor mir her. Ich wollte Rosalie einladen, doch sie hatte ja nicht einmal Geld für ein Kleid...

Zu Weihnachten kam mir die rettende Idee. Ich würde ihr ein Kleid schenken! So wie Vater Mutter oft Kleider geschenkt hatte. Ich wusste, dass Rosalie Weihnachten nicht mochte, doch sie würde dieses Jahr trotzdem ein Geschenk kriegen. Ich wollte ihr, passend zu ihren wunderschönen Augen, ein rot-goldenes Kleid besorgen. Doch wie...
„Wanda", sagte ich bestimmt. Unsere zweite Hauselfe Wanda erschien vor mir im - zum Glück - leeren Slytherin-Gemeinschaftsraum.
„Der junge Herr hat Wanda gerufen?", piepste sie.
„Ja, das habe ich. Du erinnerst dich noch an das Mädchen, dass im Sommer bei uns zu Besuch war?"
Wanda nickte.
„Das Mädchen war etwas seltsam. Wanda glaubt, sie mochte Wanda nicht..."
„Darum geht es nicht. Ich will, dass du ihr ein rot-goldenes Abendkleid besorgst, passend zu ihren Augen. Geh!", sagte ich säuerlich. Wanda verschwand mit einer Verbeugung. Was interessierte es denn mich, dass Rosalie Wanda nicht mochte?
Wanda erschien drei Stunden später wieder. Sie trug einen Karton bei sich, den sie brav auf meinem Nachtisch abstellte und wieder verschwand. Ich öffnete das Paket, nickte und legte einen Zettel dazu. Dann pfiff ich nach Selenia, unserer Familieneule. Sie erschien schuhuend auf meinem Bett. Ich gab ihr das Packet.
„Zu Rosalie, im Ravenclaw-Mädchenschlafsaal", sagte ich. Selenia flog davon.

Deine Sicht:

Ich erwachte am Weihnachtsmorgen mit der üblichen schlechten Laune. Doch zu meiner großen Überraschung lagen am Fußende meines Bettes zwei Päckchen. Da ich die Chaos-Zwillinge dazu überredet hatte, dass wir mittlerweile jedes Jahr um Weihnachten rum ein wenig durch die Muggelwelt streiften(besonders Spaß machte es, seit wir spitzgekriegt hatten, dass die Muggel sogenannte „Mittelaltermärkte" veranstalteten, die wir regelmäßig unsicher machten), anstatt uns was zu schenken, wunderte ich mich, von wem sie sein könnten. Schnüffeln brachte nicht viel, beide rochen einfach nur nach neuen Sachen und Tinte(wohl von den Weihnachtsgrüßen), daher musste ich sie zwangsweise einfach aufmachen.
Ich hob das größere Packet zuerst an. Es war von Scorpius.

Liebe Rosalie,
ich wollte dich fragen, ob du mich zum Abschlussball der UTZ-Schüler begleiten möchtest?
Ich weiß, dass du kein Kleid dafür hast, deshalb hier mein Geschenk für dich.
Frohe Weihnachten,
Scorpius

Ich schüttelte den Kopf und öffnete den Rest des Pakets. Heraus fiel ein knielanges, feuerrotes Abendkleid mit schmalen, goldenen, wie Efeu geschlängelten Stickereien. Ich legte das Kleid auf den Stuhl neben meinem Bett. Der Ball war im Mai, aber er schenkte mir das Kleid zu Weihnachten! Typisch Scorpius!
Ich wandte mich dem zweiten Päckchen zu. Es war von Ethan.

Scorpius hat mir erzählt, was er dir zu Weihnachten schenkt. Da dachte ich mir, du brauchst auch Schuhe dazu!
Fröhliche Weihnachten!
Ethan

Ich starrte mit offenem Mund in den Karton. Darin lagen sicher sauteure, feuerrote Ballerinas mit goldenen Flammenstickereien darauf. Ich seufzte und stellte sie vor das Kleid. Jungs!

Seine Sicht:

Sie hatte mir nie geantwortet. Doch ich wartete am Abend meines Abschlussballs am Fuße der Marmortreppe auf sie. Ethan kam die Treppe hinunter. Er ging mit Alana Weasley. Alana trug ein blaues Kleid und sah umwerfend aus. Ich sah zu ihr hinauf.
„Du bist mein Cousin, Scorp. Beherrsch dich!", lachte sie zwinkernd und ging mit Ethan an mir vorbei.
„Keine Sorge, sie kommt. Ich hab sie oben gesehen", flüsterte er mir zu. Ich nickte und sah wieder die Treppe hinauf.
Ich trug einen einfachen, schwarzen Festumhang mit Stehkragen. Vater hatte ihn mir gegeben. Ich hatte einen dicken Kloß im Hals und war aufgeregter, als ich es jemals vor einer Prüfung gewesen war.
Und dann endlich entdeckte ich sie am Ende der Treppe. Sie sah in dem roten Kleid und den dazu passenden Ballerinas umwerfend aus. Sie war nicht geschminkt und ihr unordentlich geschnittenes, nirgends mehr als schulterlanges Haar fiel ihr wild wie immer um das Gesicht. Zu meiner Freude hatte sie auf den Verwechslungszauber verzichtet. Ich sah ihre rot-gelben Augen glühen, als sie die Treppe herunterschritt. Ihr animalischer Gang verlieh ihrem Auftritt das gewisse Etwas, wie ich fand. Alle Blicke wandten sich nach ihr um und sie lächelte frech nach hier und da. Das war Rosalie, wie ich sie kennen und, zu meiner eigenen Verwunderung, auch lieben gelernt hatte.
„Dürfte ich Euch meinen Arm zum Geleit anbieten, schöne Dame?", fragte ich mit einer formvollendeten Verbeugung.
„Sehr gern, aber pass auf, ich find ihn nämlich zum Anbeißen", meinte sie und lächelte mit ihren spitzen Zähnen. Ich lachte kurz auf und geleitete sie in die Große Halle.

Alles war in den vier Hausfarben gehalten und glitzerte silber und golden. Anstatt der vier großen Haustische standen allerdings dutzende kleine, achteckige Tische in der Halle. Die Lehrer jedoch saßen wie gewohnt an ihrem erhöhten Tisch. Ich lenkte meine Schritte zu dem Tisch, an dem ich Alana und Ethan sowie Madison mit James ausmachen konnte. Ich spürte, dass Rosalie sich entspannte. Sie ahnte bis heute nicht, dass meine Verwandten und Ethan meine einzigen Freunde waren. Mein Nachname machte mir keine Freunde, das war wohl der Grund warum Rosalie den Nachnamen ‚Delgrey' bevorzugte. Mit ‚Greyback' würde sie sich auch keine Freunde machen, noch weniger als ich, denn er verriete ihre Art.
Wir setzten uns zu den Vieren an den Tisch. Auf unseren Plätzen lag bereits, zum Tag passendes, teures Silberbesteck, goldene Teller und die Kelche mit den Hauswappen standen daneben. Passend zu jedem Schüler, der davor saß, änderten sie ihr Wappen. So sah Rosalie interessiert dem Gryffindor-Löwen dabei zu, wie er zum Adler von Ravenclaw wurde. Krüge mit Butterbier und Kürbissaft standen in der Mitte des Tisches. In der Halle war es angenehm leer und doch summten die Gespräche der Anwesenden durch die Luft. Professor McGonagall erhob sich und alles verstummte
„Guten Abend. Heute haben wir uns zusammengefunden, um mit den UTZ-Schülern, die ihre Prüfungen bestanden haben, das Ende ihrer Schulzeit zu feiern. Auch alle Lehrer und Begleitungen sind herzlich eingeladen zu feiern, aber zuvor, lasst uns ein wundervolles Festmahl aus mehreren Gängen genießen, zubereitet und serviert von unseren Hauselfen. Guten Appetit!", schloss Professor McGonagall und setzte sich wieder in den goldenen Stuhl des Schulleiters.
Kurz darauf öffneten sich die Flügeltüren der Großen Halle und dutzende Hauselfen traten herein. Nach kurzer Zeit fiel mir auf, dass es für jeden Tisch einen Hauselfen gab. Eine kleine, grinsende Elfe schlängelte sich auf unseren Tisch zu und servierte feinste, dampfende Kürbissuppe. Wir begannen zu essen. Rosalie hatte letzten Sommer einiges an Tischsitten bei mir zu Hause gelernt und sie schlug sich heute Abend wirklich gut.
Danach servierten die Hauselfen auf Wunsch Nudeln mit Rindergulasch oder Reis mit irgendwelchem Fisch. Unser gesamter Tisch wählte die Nudeln.
Zum Nachtisch gab es Pudding und Siruptorte. Rosalie sah danach immer noch hungrig aus. Wölfe konnten anscheinend eine ganze Menge essen.
„Nun wird es Zeit für den Tanz", sprach Professor McGonagall, nachdem alle Teller und Elfen verschwunden waren. Rosalie neben mir rutschte nervös auf ihrem Platz hin und her.
„Wenn sich die UTZ-Schüler und Schülerinnen nun bitte mit ihren Partnern auf die Tanzfläche begeben würden."
Ich zog Rosalie von ihrem Stuhl. Sie knurrte.
„Mach einfach das, was ich von dir möchte", murmelte ich ihr zu. Sie zog fragend die Augenbrauen hoch. Ohne weitere Erklärungen ging ich mit ihr auf die Tanzfläche und nahm Tanzhaltung an. Rosalie sah mich immer noch fragend an, doch da begann das Lied zu spielen. Ich drehte und wirbelte Rosalie über die Tanzfläche. Tanzen konnte ich schon seit Jahren. Bei reinblütigen Zauberer-Kindern gehörte sowas zur guten Erziehung. Rosalie schlug sich gut und begann nach zwei drei Tänzen sogar zu lächeln. Ob ich es doch noch schaffte, dass ihr tanzen Spaß machte? Ich hoffte es, denn ich tanzte eigentlich recht gerne, mindestens so gerne, wie ich Zeit mit Rosalie verbrachte. Und das war wirklich sehr gerne.

Deine Sicht:

Eigentlich war der Abschlussball richtig schön gewesen. Gegen Mitternacht hörte die Musik auf zu spielen und der Ball war zu Ende. Scorpius begleitete mich bis zum Fuß des Ravenclaw-Turmes.
„Das war ein schöner Abend. Ich danke dir, Rosalie", sagte er und blickte mich aus seinen graugrünen Augen fest an. Es lag so viel in diesen wunderschönen, grasgrünen und mondscheingrauen Augen, dass ich es nicht in Worte fassen konnte.
„Bitte gern geschehen und ebenso", erwiderte ich und sah weiterhin in seine Augen. Er war nur unwesentlich größer als ich. Eigentlich hätte ich ja jetzt ins Bett gehen können, aber irgendwas hielt mich am Fuße der Treppe. Immer näher kamen wir uns, bis, urplötzlich, seine weichen Lippen auf meinen lagen. Nur ein kurzer Moment, dann löste er sich von mir, schlug die Augen nieder, wünschte mir ‚gute Nacht' und ging.
Vollkommen durcheinander starrte ich ihm nach. Ich wollte ihm nachlaufen, ihn rufen, doch ich stand einfach nur da, wie eine Marmorstatue. Mein Herz hämmerte wild gegen meine Rippen und auf meinen Lippen lag noch die entfernte Ahnung des Kusses. Schlussendlich schüttelte ich den Kopf und machte mich an den Aufstieg zum Turm.
Oben angekommen hob ich die Hand und klopfte. Der Adlerkopf erschien sofort. Er musterte mich kurz und gluckste dabei
„Welch ist des Menschen größter Schatz?", fragte er dann. Ob er wohl merkte, dass ich mit den Gedanken ganz woanders war und deshalb auf seine üblichen Rätsel verzichtete?
„Witzigkeit im Übermaß", zitierte ich daher dankbar die Aufschrift des Diadems von Rovena Ravenclaw, deren Statue in unserem Gemeinschaftsraum stand. Der Adler gluckste wieder und gab den Weg frei. Müde und doch furchtbar aufgekratzt machte ich mich auf den Weg in mein Bett. Doch ich lag noch lange wach und versuchte, mir meiner Gefühle bewusst zu werden.

Selbst als die Sommerferien begannen, wusste ich nur eins: ich würde Scorpius nächstes Jahr furchtbar vermissen! Doch ich zwang mich, ihm das weder zu sagen, noch es mir anmerken zu lassen. Ich war immer noch ein Werwolf und das würde die Welt für ihn nicht leichter machen.
So verbrachte ich auch diese Zugfahrt großteils schweigend und aus dem Fenster starrend, obwohl ich die Landschaft inzwischen ziemlich auswendig kannte. Auch Scorpius sprach den Abend nicht an, er unterhielt sich mit Ethan, Alana und Madison über Berufe. Ethan ging zwar, so wie auch ich, nächstes Jahr wieder nach Hogwarts, doch für ihn stand schon fest, er wollte Rockstar werden wie sein Vater. Scorpius würde im Ministerium anfangen, Madison wollte Heilerin werden wie ihre Mutter und Alana wollte, gemeinsam mit ihrer Cousine Elisabeth, im Scherzartikelladen ihrer Väter anfangen. Was ich nach der Schule machen wollte? Am liebsten wollte ich in der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe anfangen, doch das konnte ich bei meinem Zustand wohl abschreiben. Doch Scorpius versprach mir, mit seinen Eltern darüber zu reden, vielleicht konnten die mit ihren Beziehungen noch was deichseln.

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Duki

34, Weiblich

Beiträge: 68

Re: A Magic Shewolf

von Duki am 13.05.2015 20:37

Kapitel 7: Der Sommer bei den Malfoys

 

Deine Sicht:

Diesen Sommer fuhr ich nicht in den Gwydyr Forest zurück. Ich fuhr mit Scorpius Malfoy nach Godric's Hollow. Seine Familie lebte in einem großen Herrenhaus am Ende der Straße, die wieder aus dem Dorf hinausführte. Es war groß und ein wenig düster. Doch es gefiel mir.
Die Eingangshalle hing voller magischer Portraits von Vorfahren beider Seiten, wie mir die Bildunterschriften verkündeten. Obwohl ich es nach Scorpius' Nachnamen ja hätte erraten müssen, stutzte ich doch über das Familienportrait mit den Malfoys.
„Ich weiß, klasse Verwandtschaft", hörte ich hinter mir. Scorpius kam in den Flur und händigte unsere Koffer einem alt aussehenden Hauselfen aus.
„Kreacher, bring die Koffer hinauf. Meinen wie üblich und Rosalies Koffer kommt in das große Gästezimmer, umgehend."
„Sehr wohl, junger Mr Malfoy, Sir", erwiderte der Hauself namens Kreacher und verschwand mit einem lauten Knall.
„Cool", sagte ich. Scorpius fuhr herum.
„Was hast du grade gesagt?", fragte er erstaunt.
„Ich find's echt cool hier", wiederholte ich für ihn. Er lächelte vorsichtig.
„Danke, das hätte ich jetzt nicht gedacht..."
„Scorp, ich bin eine Werwölfin was denkst denn du, was ich gut finde?"
Scorpius lächelte frech.
„Das hätte ich mir denken müssen", murmelte er und winkte mir, ihm zu folgen. Ich ging hinter ihm her und fand mich in dem größten Wohnzimmer wieder, das ich je gesehen hatte. Es war mit teuren Designermöbeln vollgestellt: ein riesiges schwarzes Ledersofa, ein marmorner Kamin voller Holz und eine riesige Schrankwand voller Bücher. Ich rümpfte die Nase, ich hatte für Bücher nur das Nötigste übrig. Scorpius bemerkte das.
„Du wirkst etwas überrollt", sagte er leise.
„Nun, es ist schon was anderes, als eine gezimmerte Holzhütte im Wald", erwiderte ich.
„Hast du denn ein eigenes Bad?"
„Glaubst du das?", fragte ich sarkastisch. Scorpius schüttelte sich.
„Du bist widerlich"
Ich schnaubte belustigt.
„Nur nichts Besseres gewöhnt"
„Hey!"
Ich streckte ihm die Zunge heraus und ließ mich auf das Sofa fallen. Lachend setzte er sich neben mich.
„Wo sind deine Eltern?"
„Noch auf der Arbeit, sie kommen zum Abendessen aber nach Hause"
„Bist du oft alleine?"
„Öfters. Aber ich verbringe viele Tage der Ferien auch bei meinen Cousinen und Cousins. Bei Alana und Madison zum Beispiel, oder bei James Sirius, Albus Severus und Lily", erwiderte er und zuckte die Schultern. Ich schüttelte den Kopf.
„Und ich dachte, das einzige Kind unter alten Wölfen zu sein wäre langweilig"
Im nächsten Moment prusteten wir vor Lachen laut los. Eigentlich lachte ich nie, aber bei Scorpius und Ethan machte ich da schon mal eine Ausnahme. Ich mochte die beiden, auch wenn ich Scorpius eindeutig mehr mochte als Ethan, viel mehr...

Seine Sicht:

Rosalies ZAG-Ergebnisse kamen mitten in den Ferien. Sie hatte acht ZAGs erhalten, mich wunderte es nicht, dass sie in Kräuterkunde ein M hatte, sie hatte einfach keine Ahnung von Pflanzen. Sie lächelte mit ihren spitzen Zahnreihen und zuckte die Schultern.
„Tut's doch", sagte sie. „Einen Job krieg ich später eh nicht. Werwolfs-Registrierungs-Gesetz", setzte sie hinzu. Ich seufzte und drehte mein Gesicht Mutter zu. Sie sah keinen Tag älter aus als zwanzig und das nervte mich manchmal.
Sie hatte mir angedroht, dass ich, mit etwas Glück oder Unglück, auch irgendwann aufhören würde zu altern, doch da war sie sich nicht sicher.
Mutter nickte kurz. Sie arbeitete in der Mysteriumsabteilung, sie konnte Rosalie später sicher einen Job besorgen. Dank Vater und Großvater dürfte ich in der Abteilung des Ministers Kingsley Shaklebolt anfangen. Beziehungen konnten helfen und sie würden sicher auch Rosalie helfen.
Eigentlich war Rosalies Aufenthalt bei uns der wohl schönste Vorschlag, den ich je gemacht hatte. Na gut, ihre Essgewohnheiten ließen zu wünschen übrig, und nach jener schicksalhaften Woche waren die Hauselfen auch nicht mehr gut auf Rosalie zu sprechen...

Deine Sicht:

Es war Vollmond. Ich hatte mich im großen Gästezimmer eingeschlossen und auf dem Bett eingerollt. Vor lauter Wut auf mich selbst hatte ich die Möbel angebissen und zerrupft, das tat mir jetzt Leid.
In zwei Tagen erst würde der Mond wieder abnehmen, doch ich hatte das ungute Gefühl, ich bräuchte vorher etwas zu essen. Ich überlegte gerade, wie ich als Wolf aus diesem Zimmer kommen sollte - ein Wolf konnte schließlich nicht zaubern -, da klopfte es an der Tür.
„Rosalie? Glaubst du, ich darf reinkommen?"
Ich knurrte so freundlich wie mir möglich war und rollte mich noch kleiner ein. Auch wenn Scorpius mich als Werwolf schon gesehen hatte, musste ich doch schließlich nicht den meisten Platz in diesem - zugegeben großen - Zimmer einnehmen. Scorpius öffnete die Tür und trat vorsichtig ein. Er sollte auch vorsichtig sein, ich hatte Hunger.
„Hier, Mutter meinte, du hättest Hunger und ich konnte sie überzeugen, dir kein gekochtes Essen herbringen zu lassen", sagte er und hielt mir einen großen Teller mit rohen, blutigen Fleischstücken hin. Ich nickte und wedelte wohlwollend mit dem Schwanz.
„Weißt du Rosalie, eigentlich bist du bloß ein großer, rotäugiger Hund, oder?"
Ich knurrte, meinte es aber nicht böse, denn ich wedelte dabei. Ich stand auf und schlich auf Scorpius zu. Er hatte keine Angst, er war bloß vorsichtig. Ich stupste ihn mit der Nase an. Er lächelte. Er ging an mir vorbei und stellte den Teller auf den Boden vor dem Bett, dann ließ er sich darauf sinken.
„Guten Appetit", meinte er und deutete auf den Teller. Ich trottete brav auf den Teller zu und fraß das rohe Fleisch in großen Stücken. Scorpius beobachtete mich dabei. Unwohl schien ihm dabei nicht zu sein. Ich fraß alles auf, hob den Kopf und leckte mir die Schnauze. Er lächelte immer noch.
„War wohl lecker, was?", lachte er. Ich wedelte erneut und rollte mich neben ihm auf dem Bett ein. Scorpius hob die Hand und streichelte meinen Kopf. Ich brummte behaglich und schloss die Augen.
„Weißt du Rosalie, du bist eine wirklich nette Werwölfin...", murmelte er leise. Ich ließ ein Geräusch hören, dass einem Bellen nich unähnlich war. Scorpius lachte kurz auf.
„Wie ich schon sagte, eine wirklich nette Werwölfin. Ich mag dich wirklich gern, Rosalie, weißt du..."
Ich stupste ihn vorsichtig mit meiner Nase an und legte meinen Kopf auf seinen Schoss. Er lächelte und kraulte mich hinter den Ohren.

Einen Planeten verloren Meister Obi-Wan hat. Wie peinlich. -Yoda-
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Duki

34, Weiblich

Beiträge: 68

Re: A Magic Shewolf

von Duki am 13.05.2015 20:33

Kapitel 6: Das Geheimnis wird enthüllt

 

Deine Sicht:

Ich verbrachte die Jahre damit, bei Vollmond zu verschwinden und fleißig zu lernen. Inzwischen war ich fünfzehn und die ZAGs standen an. Ich hatte in einem Gryffindor einen unglaublich guten Freund gefunden. Sein Name war Ethan Duke, Sohn des Leadgitarristen der Schicksalsschwestern und Enkel der berühmten Hüterin McCormack von Pride of Portree. So wie ihn hatte ich auch Alana und Madison Weasley, die Metamorphmagus-Chaos-Zwillinge, und Scorpius Malfoy, den unnahbaren Sohn der Malfoys, als gute Freunde gewonnen. Für Streiche waren die vier super, und auch für alles andere. Da aber Alana, Madison und Scorpius ein Jahr über mir waren, lernten Ethan und ich oft alleine, denn er war jetzt in der fünften, so wie ich.
Auch heute saßen wir wieder zusammen in der Bibliothek und lernten. Diesmal für Verwandlung, unsere erste ZAG-Prüfung in sechs Wochen.
„Oh Mann, ich hab keinen Bock mehr! Das geht einfach nicht in meinen Kopf", grummelte Ethan und lehnte sich im Sessel zurück. Ich lächelte böse und sah ihn an.
„Ich gewöhn mich nicht an deine blauen Augen. Welche Augenfarbe hat mein Lieblings-Werwolf eigentlich wirklich?", fragte er und sah zu mir hinüber. Dass ich ein Werwolf war, wusste er eigentlich schon, seit wir uns kannten. Er hatte ein Gespür für seltsame Dinge. Ich sah ihn fest an und dachte kurz an seinen kleinen Triumph beim Einrichten des zweiten Ladens der Weasleys Zauberhafte Zauberscherze AG. Ich glaubte, dass Alana und Madison wohl etwas ahnten, aber sie waren taktvoll genug, nicht zu fragen. Bei Scorpius war ich mir unsicher, aber das war ich mir bei ihm sowieso andauernd. Kopfschüttelnd riss ich mich aus meinen Gedanken und blickte Ethan in die dunklen Augen.
„Du glaubst wirklich, dass du das sehen willst?", fragte ich ihn und schloss die Augen.
„Klar. Ich hab schon eine Menge gesehen, mein Vater ist immerhin ein Rockstar!"
Ich lächelte boshaft und öffnete die Augen wieder. Wenn ich sie lang genug geschlossen ließ, dann fiel der Zauber immer ab. Wie erwartet zuckte Ethan kurz aber schön schreckhaft zusammen. „Huch, damit hab ich jetzt aber doch nicht gerechnet. Weißt du, dass dir das viel besser steht als das blau?", fing er sich jedoch wieder. Ich lachte bärbeißig und wandte mich wieder den Aufzeichnungen zu, die ich mir gemacht hatte.
„Rosalie? Kannst du mir deine Aufzeichnungen für Verwandlung kurz leihen? Ich wollte da mal was nachsehen", ertönte eine Stimme hinter mir. Ich schnüffelte bevor ich mich umwandte. Rauch, Wald und Tau, der am Morgen auf den Blättern lag - Scorpius Malfoy. Ich erkannte seinen Geruch aus tausenden heraus, er roch einfach furchtbar gut, zum Anbeißen. Ich wandte mich um und er erstarrte. Ich hatte den Zauber für meine Augen vergessen, doch anstatt sie zu verändern lächelte ich.
„Klar, Scorp. Hier hast du sie", sagte ich und hielt ihm den Stapel Pergamente hin.
„Du hast schöne Augen. Du bist eine Werwölfin, oder?"
„Ohnegleichen, setzen. Ja das bin ich und das war ich schon immer"
Was brachte denn eine Lüge, wenn er es schon erraten hatte.
„Wer ist dein Vater?"
„Fenrir Greyback"
„Urgh", machte Ethan neben mir. Besonders stolz war ich darauf ja eigentlich auch nicht, aber ändern konnte ich es nicht.
„Mein Vater kannte Greyback. Er war nicht sehr nett. Du bist nett", sagte Scorpius leise. Dann nahm er die Zettel und ging.
„Was will der eigentlich mit deinen Aufzeichnungen? Immerhin ist er ein Jahr älter als wir..."
„Keine Ahnung. Ich frag ihn nächste Woche, ja?", sagte ich und rieb mir die Augen. Vollmond stand an.

Seine Sicht:

Ich saß mit Rosalies Aufzeichnungen draußen am Steinkreis. Vater hatte mir erzählt, dass er früher mit Mutter oft hier gesessen hatte. Ich verstand sie gut, es war wirklich schön hier, sogar im Dunkeln. Es war eine warme Aprilnacht, deshalb saß ich hier draußen. Es war eine sternenklare Vollmondnacht.
Auf einmal hörte ich ein seltsames Geräusch am Rande des Steinkreises.
Lumos", murmelte ich und hob meinen leuchtenden Zauberstab in die Luft. Er fiel über langsam feucht werdendes Gras auf eine silbergraue Schnauze. Ich schluckte, hob den Zauberstab jedoch weiter. Er beleuchtete die roten Augen, mit den wunderschönen gelben, sonnengleichen Strahlen darin.
„Rosalie. Ich wusste nicht, dass du über das Gelände laufen darfst", sagte ich verwundert. Der Werwolf kam näher und schnaubte. Er war wie ein Hund, doch irgendwo menschlicher. Ich korrigiere, sie.
„Ach so, du darfst es also nicht. An Regeln halten ist wohl wirklich nicht so deins, was?"
Wieder schnaubte der Wolf, es klang belustigt. Sie war inzwischen so nah heran, dass ich sie komplett sehen konnte. Sie war auch als Wolf groß, schon als Mädchen war sie fast so groß wie ich und das wollte etwas heißen. Ihre silbergrauen Haare waren nun ihr Fell und ihre Augen waren die Gleichen. Ich lächelte.
„Danke für deine Aufzeichnungen. Ich brauchte sie für eine Zusammenfassung für Professor Sullivan. Du kennst sie ja, immer wieder alles Alte zusammenfassen"
Der Wolf nickte mit dem Kopf. Mir war bewusst, wie gefährlich es war, sich ungeschützt mit einem Werwolf zu unterhalten. Doch ich vertraute Rosalie, ich wusste, sie würde mir nichts tun.
„Du bist ein hübscher Wolf, weißt du? Ich wollte dich was fragen, Rosalie –"
Der Wolf setzte sich hin und legte den Kopf schief.
„- Möchtest du vielleicht über den Sommer zu mir kommen? Ich mein – du musst doch sicher niemanden um Erlaubnis fragen, oder?", fragte ich hoffnungsvoll. Ich bemerkte, dass der Werwolf mit dem Schwanz wedelte.
„Ich deute das mal als ‚Ja', okay? Ich schreib meinen Eltern morgen. Keine Sorge, sie haben nichts gegen dein Problem, Mutter ist auch nicht ganz menschlich, du wirst sehen"
Wieder wedelte der Wolf und schnaubte kurz. Dann drückte sie ihre kalte Schnauze unter meine Hand und verschwand. Egal, was ich vorher über sie gedacht hatte, mein klopfendes Herz kam nicht von der Aufregung allein. Ich wusste, dass ich mich in sie verliebt hatte.

Einen Planeten verloren Meister Obi-Wan hat. Wie peinlich. -Yoda-
My father will hear about this^^

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